Interview mit Herrn Gropper, Stadibau Geschäftsführer

Wie kamen Sie zur Stadibau?
Das ist eine lange Geschichte, meine Berührungspunkte mit der Stadibau wurden schon in einer früheren Berufsstation, im Finanzministerium, gegründet. 1982 begann ich im Finanzministerium zu arbeiten, in dem Referat das für die Stadibau zuständig war. In den 90er Jahren verbrachte ich viele Jahre im Aufsichtsrat der Stadibau. Im Anschluss dazu arbeitete ich bei der Immobilien Freistaat Bayern, die von Haus aus engen Kontakt zur Stadibau hat. Konkret zur Stadibau als Geschäftsführer kam ich Ende 2009, durch eine Entscheidung des Gesellschafters Freistaat Bayern, der diese Stelle ausgeschrieben hatte und ich mich dafür beworben habe.

Hätten Sie sich in Ihrer Jugend vorstellen können mal Geschäftsführer zu werden?
Nein. Lokomotivführer und Profi-Fußballer beim FC Bayern waren damals ganz vorne auf der Agenda gestanden. Geschäftsführer zu werden war zu dieser Zeit nie ein Thema.

Worüber können Sie herzlich lachen?
Über gute und hintergründige Witze. Oder eben auch, was heutzutage gang und gäbe ist, über die neuen Clips in den Medien.

Sind Sie eher ein Kopf- oder Bauchmensch?
Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, bei machen Entscheidungen ist es durchaus so, dass ich in der Tat auch mal das Bauchgefühl miteinbeziehe. Letztendlich bin ich aber eher ein Kopfmensch.

Was unterscheidet die Stadibau von anderen Unternehmen?
Ich glaube wir können mit Fug und Recht sagen, dass wir ein besonders arbeitnehmer- und familienfreundlicher Arbeitgeber sind. Ebenfalls bin ich der Meinung, dass wir im besonderen Maße den Gedanken der Nachhaltigkeit leben. Wir bauen für viele Jahre und beziehen diese Beständigkeit in vielen Entscheidungen, sowohl im Neubau wie auch im Bestand mit ein.

Wie würden Ihre Mitarbeiter Sie in drei Worten beschreiben?
So etwas ist schwierig. Ich hoffe, dass sie sagen: Das ist ein ausgewogener, eher ruhiger Vertreter der gerecht entscheidet. – Dem können wir nur zustimmen.

Welches Thema beschäftigt die Branche aktuell am stärksten?

Energetische Themenstellungen jeglicher Natur, klimafreundliches Bauen als Stichwort. Zudem der Aspekt der Nachhaltigkeit, das hängt durchaus zusammen mit der Langlebigkeit, das sind sicher die Punkte, die momentan in der Branche am meisten besprochen werden.

Welchen Stellenwert haben für Sie soziale Netzwerke, beruflich und privat?

Einen deutlich zunehmenden Stellenwert. Die Inanspruchnahme und die Nutzung werden immer mehr. Als Jurist kommt manchmal durch, dass ich sage, man darf den Datenschutz nicht vernachlässigen, aber meine Grundeinstellung dazu ist eine positive.

Wann und wo können Sie wirklich abschalten?
Bei mir zuhause im Allgäu. Wir wohnen etwas außerhalb, da ich kein Mensch von urbanem Wohnen bin, genieße ich es auf dem Land zu wohnen. Dort kann ich wirklich abschalten und entspannen.

Was raten Sie dem Berufsnachwuchs und den eigenen Kindern?
Eine solide Ausbildung zu machen und nie die Flexibilität für was Neues zu verlieren, das wäre mein Ratschlag.
Nicht darauf fixiert zu sein, ein Berufsleben lang dasselbe zu machen, sondern eine gewisse Vielfältigkeit und Veränderungsbereitschaft mit sich zu bringen und auf neue Entwicklungen einzugehen.

Wo sehen Sie das Unternehmen in 10 Jahren?
In 10 Jahren ist die Stadibau mit Sicherheit genauso leistungsfähig wie heute, ist bis dahin wahrscheinlich um gut 1000 – 1500 Wohnungen erweitert, wird aber genauso die Bautätigkeit fortsetzen wie wir es momentan haben.
Ich sehe die Stadibau wirklich in einer stabilen Situation und weiterwachsend.

Haben Sie eine Lebensweisheit für uns?
In der Ruhe liegt die Kraft und behandele andere so, wie du selber behandelt werden möchtest.

Das sind durchaus Lebensweisheiten, die ich selber versuche zu berücksichtigen.